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Dienstsport Extrem: THW Freising beim Mammutmarsch München

14.03.2026 – Sechs Einsatzkräfte des THW Freising stellten sich am Samstag einer ganz besonderen Herausforderung: dem Mammutmarsch München über 30 Kilometer – jedoch nicht in Sportkleidung, sondern in voller Montur. Ausgerüstet mit Rucksäcken, Multifunktionalem Einsatzanzug (MEA 2.0), Helm und drei Atemschutzflaschen (2x Composite, 1x Stahlflasche) im Gepäck starteten sie zu einer Tour, die man als Dienstsport Extrem bezeichnen kann. Vielen Dank an die Werkfeuerwehr Weihenstephan für das Ausleihen von zwei Composite Druckluftflaschen.

Bei strahlendem Sonnenschein und hervorragender Aussicht fiel um 10 Uhr in Feldafing der Startschuss. Die ersten Kilometer vergingen dank guter Laune, Teamgeist und frischer Beine beinahe wie im Flug. Am ersten Verpflegungspunkt angekommen, sorgte ein kleiner interner „Material‑Shuffle“ für Abwechslung: Atemschutzflaschen und Rucksäcke wurden untereinander getauscht – schließlich soll jeder einmal in den „Genuss“ der unterschiedlichen Gewichtsvarianten kommen.

Bis etwa 14 Uhr blieb das Wetter stabil, doch dann zeigte der Frühling, dass er in Bayern gerne Überraschungen bereithält. Dunkle Wolken zogen auf, Regen setzte ein und ein unangenehmer Wind pfiff über die Strecke. Für die sechs THW‑Teilnehmenden aber kein Grund zur Sorge: Der MEA 2.0 durfte seine Wetterfestigkeit unter Beweis stellen – und bestand die Prüfung tadellos. Trotz Regen und Wind blieb zusätzliche Regenschutzkleidung überflüssig.

Nach rund sechs Stunden reiner Marschzeit erreichten die Helferinnen und Helfer schließlich geschlossen das Ziel. Müde Beine, schwere Ausrüstung – aber große Motivation und ein noch größeres Grinsen im Gesicht. Empfangen wurden sie von jubelnden Zuschauern und lautem Applaus, der völlig verdient war.